Die Toten von Chania
Mähringen 2026
ISBN 978-3-937108-48-3
264 Seiten
14,80 €
An der Spitze der Halbinsel Rodopou im Nordwesten Kretas findet ein Fischer die Leiche einer jungen Frau. Zerschmettert liegt sie am Fuß der Klippen in der einsamen Bucht von Menies. Oberkommissarin Elena Dermitzaki von der Polizei in Chania steht vor einem Rätsel: Wer ist die Tote? Was hat die Frau in der unwegsamen und menschenleeren Gegend gemacht? War es ein tragischer Unfall, ein Suizid oder ein perfides Verbrechen?
Während die Ermittlungen mit Hilfe des pensionierten Athener Kommissars Jannis Nikopolidis zunächst in alle Richtungen gehen, tritt mit der Entdeckung einer zweiten toten Frau unterhalb der Klippen am Menies Beach der Ort selber in den Fokus der polizeilichen Nachforschungen. Er gilt in der griechischen Mythologie als der Ort, an dem sich die Nymphe Diktynna nach neunmonatiger Flucht vor König Minos und seinen zudringlichen Nachstellungen aus Verzweiflung schließlich vom hohen Felsen stürzte
„Jetzt ist ein dritter Kreta-Krimi der Mülheimer Autorin Anja Bölling erschienen. Er spielt im Nordwesten der großen griechischen Insel, beschreibt Landschaften und Orte, die Urlauber kennen. (...) Während die Szenerie also der Wirklichkeit entspricht, sind die Geschichte und die Personen in "Der Ruf der Diktynna. Die Toten von Chania" allerdings frei erfunden, ebenso wie die Namen der Tavernen; die in den das Ermittler-Duo schon mal einen Wein genießt. Wieder schickt die Autorin Oberkommissarin Elena Dermitzaki und den pensionierten Athener Kommissar Jannis Nikopolidis auf Spurensuche.“
WAZ
„Mit "Der Ruf der Diktynna" legt die Speldorfer Autorin Anja Bölling, 51, nun den dritten Band ihrer Kreta-Krimireihe vor. Darin verknüpft sie geschickt Vergangenheit und Gegenwart zu einem spannenden Fall, der nicht nur die Ermittler fordert, sondern auch persönliche Gefahren birgt. (...) Dieses Mal schaffen schroffe Felsen, versteckte Buchten und das allgegenwärtige Meer eine Stimmung, die zwischen Schönheit und Bedrohung schwankt, genau wie die Geschichte selber. Alte Mythen scheinen plötzlich greifbar nah, als hätten sie nie ganz aufgehört zu existieren.“
Der Broicher Blickpunkt