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Lily Zografou

Foto von Zografou Lily Zografou wurde 1922 in dem Fischerdorf Milatos (Lassithi) auf Kreta geboren.

Nach dem Studium der Philologie schrieb sie zunächst für verschiedene Literaturzeitschriften. 1949 erschien ihr erstes Buch Agapi (Liebe), eine Sammlung von Kurzgeschichten. Danach bereiste sie mehrere Jahre Mittel- und Osteuropa und arbeitete als Journalistin. 1959 etablierte sie sich mit einer Abhandlung über Nikos Kazantzakis.

Insgesamt veröffentlichte sie 24 Titel: Romane, Novellen, Theaterstücke und Essays. Ein Hauptthema ihres Werkes ist der Kampf der modernen Frau für Freiheit und Unabhängigkeit.
Der vorliegende und letzte Roman Lily Zografous erschien 1994 unter dem Titel I agapi argesi mia mera und wurde vier Jahre später für das griechische Fernsehen verfilmt. Im Vorwort bezeichnet sie sich als "leidenschaftliche Antifeministin". Die Begründung: "Weil ich froh bin, als Frau geboren zu sein. Ich habe mich nie weit von den Männern entfernt gefühlt, die Männer besaßen nichts, was ich mir nicht genommen habe, wenn ich es haben wollte. Was wäre aus mir geworden, wie hätte ich so viel Lust und solchen Spaß im Leben haben können, wenn es die Männer nicht gäbe?"

Lily Zografou starb am 2. Oktober 1998 in Iraklion (Kreta).

Veröffentlichungen im Verlag Dr. Thomas Balistier:

Abb. Cover Die Frauen der Familie Ftenoudos
Die Frauen der Familie Ftenoudos
Aus dem Griechischen von Sawina Kordistos


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